Detlef Scheer:

Feedback: VUKA-wichtig!

Ausgerechnet Feedback? – Ja, genau!

Wer zwischen SCRUM, stand up – meetings, working out loud boards, im Kontext von design thinking oder überhaupt im agilen Management eine der ältesten und wichtigsten Kommunikationstechniken vergisst, verliert schneller den Anschluss an Kollegen, Chefs und Mitarbeiter als eine neue agile Methode entwickelt werden kann!

Was waren das noch für Zeiten! Damals – tief in den Neunzigern – hatte man einmal im Jahr sein Mitarbeitergespräch und gut war´s. Heute gibt es zwar immer noch  Leistungsbeurteilungsgespräche und Fördergespräche und das regelmäßige Angebot einer oft bemühten HR-Abteilung an die „Selbstentwickler 4.0“ (zu deutsch: die Mitarbeiter), aber es taucht dabei ein völlig neues   Missverständnis auf: Durch die angeblich transparent- modern-agilen Methoden mit Sprints, iterativen Entwicklungsstufen, verlässlich – ständigen stand up meetings etc. pp. getrieben, scheinen einige der leicht überforderten Führungskräfte zu glauben, dass sich das mit der engen an Coaching erinnernden Förder– und Forder-Bindung an ihre Mitarbeiter erledigt hat. Jeder coacht jeden, vor allem aber: Jeder sich selbst.

So jedenfalls beschrieb es in den vergangenen Monaten nicht nur eine genervte Führungskraft. Eine, die „unter Volllast“ seit Monaten versucht, den Spagat zwischen gestern und morgen, zwischen fast noch autoritärem oder schon demokratischen Führungsstil auf der einen Seite oder dem Führen mit Zielen und den Anforderungen eines modernen agilen Managements andererseits, das fast jeder postuliert, viele fürchten und kaum einer kennt, hinzubekommen.

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Feedback: VUKA-wichtig!